Spielleitung & Helfer
 
Gründung:    23. Juli 2005
12 Rüden
9 Fähen
davon 4 Welpen
TAG | 30. Dezember 1926 . abends
WETTER | Himmel schon recht dunkel # vereinzelte Schneeflocken # weiße Nordlichter # -6 °C

Seit dem letzten Plot sind etwa 2 Monate vergangen. Die Welpen lernen langsam mit dem Verlust Jeannes zurecht zu kommen, doch es ist schwer, vor allem für ihre eigenen. Als der Herbst in den Winter überging, ist das Rudel zum Gebirgsbach weitergewandert. Man hat wie schon im vergangenen Jahr kein Interesse daran, in der "Winterhöhle" Quartier aufzuschlagen, aber man ist sich um ihren Nutzen bewusst, sollte der Winter mit heftigen Schneestürmen aufwarten, deshalb wurde beschlossen, einfach in ihrer Nähe zu lagern. Während der Winterpelz bei den Wölfen an Fülle gewonnen hat, schienen sich außerdem bei ein paar Individuen neue Abzeichen im Pelz herauszubilden. Es ist nicht übermäßig auffällig, da sich der Prozess mit dem Fellwechsel vermischt, aber irgendwie sehen ein paar Rudelmitglieder ein ganz klein bisschen anders aus als sonst, oder? Was aber definitiv jedem an diesem Tag auffällt ist das weiße Nordlicht, dass am Himmel erschienen ist. Genau wie es nach jenem Tag im letzten Winter auftauchte.

Ab 6 Tagen werden hier User darauf hingewiesen, wie lange sie schon mit Schreiben dran sind. Diese User dürfen nach dem Ermessen des Wartenden übersprungen werden.


Sheyna seit: 146 Tagen
Yavinja seit: 83 Tagen
Caspar seit: 43 Tagen
Saiyán Tendes seit: 26 Tagen


Tears of Destiny » Rollenspiel » 3. Frühling - 1925 » Finstere Regennacht
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Mit dem Auftauchen von Nurac, war für Akaras Trainingsgruppe gleichzeitig das Ende gekommen. Sie waren zum Rudel zurückgekehrt, in dem sich ebenso wenig Erfolge verzeichnen ließen. Die Bemühungen der Erwachsenen hatten nicht ausgereicht und als sich mehr und mehr Aggressionen aufbauten, wurden die Unterrichtsstunden beendet.

Fünf Wochen sind seit dem Leitwolfwechsel ins Land gezogen. Chaotische, unruhige Tage, die kein Ende nehmen wollen. Es war weder möglich, die Bande im Rudel zu festigen, noch die Stimmung zu bessern. Eine Lücke klaffte in den Reihen und wurde mit jedem Tag größer. Einerseits mochte dies auf die Veränderungen zurückzuführen sein, andererseits schien es ein Teil des ewigen Kommen und Gehens zu sein.
Vor wenigen Tagen hatte sich das Rudel zu einer größeren Jagd aufgerafft, die mehr schlecht als recht von statten gegangen war. Sie alle hatten sich zwar zusammengerissen, weil sie wussten, dass sie mal wieder ein größeres Beutetier erlegen mussten, es war aber außer Zweifel gewesen, dass untereinander wenig Harmonie herrschte. Die Wölfe, die die höheren Ränge bekleideten, hatten eine Weile diskutiert und überlegt, wie sie die Gruppen am besten einteilen sollten und sich schließlich entschieden, möglichst die miteinander loszuschicken, die zusammen hielten. Dadurch waren sie mehr oder weniger zwei voneinander unabhängige Rudel, die sich erst, als sie aufeinander trafen, im Weg waren.
Das die Jagd ein Erfolg gewesen war, hatten sie wohl eher einem glücklichen Zufall zu verdanken, statt dem Können von Einzelnen. Im Team hatten sie versagt.
Das Verteidigungstraining war eine ähnliche Niederlage gewesen, bei der sie im Ansatz gescheitert waren. Die Jungwölfe sträubten sich nach wie vor gegen alles, ganz gleich welche Begründungen die Rudelleitung vortrug und wie geduldig sie sich erklärten.

In einer mondlosen Nacht war die gewöhnliche Stille durch seltsame Schreie unterbrochen worden, die kein Wolf einem ihm bekannten Wesen zuordnen konnte. Schreie und Rufe der Verzweiflung hatten das Revier des Rudels heimgesucht und waren erstickt, ehe sie sich genau hatten orten lassen. Das Rudel war aufgeschreckt und beklemmende Unruhe hatte sich über sie gelegt.
Als Akara die Wölfe dazu aufrief, sich zu versammeln, war die Gruppe beängstigend klein. Zunächst hatten sich nur Jeanne, Cílyn und Leikuna bei ihr und Nurac eingefunden, gefolgt von Siam, Ýllin, Shanaro und Yacáru. Fast alle Wanderer, die Akara während ihrer Amtszeit begrüßt hatte, waren auf direktem Pfad wieder aufs dem Revier verschwunden. Sie selbst hatte sich jedes Mal vergewissert, dass sie sich nicht mehr im Revier aufhielten. Ihr Unbehagen stieg jedoch. Sie traute den Wölfinnen nicht, die so überzeugt behauptet hatten, dem Rudel beiwohnen zu wollen und sogleich wieder verschwunden waren. Als noch beunruhigender empfand sie jedoch, dass ein fremder Rüde im Revier gewesen war, Feru getroffen hatte und mit diesem spurlos verschwunden war.
Sie wusste, das Teyrm sein Heimatland verlassen hatte. Auch er war nie wieder aufgetaucht und soweit es der Leitwölfin bekannt war, hielten sich sonst keine Wölfe im Revier auf.


Akara ließ den Blick über die wenigen Anwesenden schweifen. Vier Jungwölfe und drei Fähen. Immerhin diesen Wölfinnen konnte sie vertrauen. Das einzige, das sie in dieser Nacht ein bisschen beruhigte. Es machte sie fast wahnsinnig, nicht zu wissen, was Feru und der Fremde im Schilde führten und dass sie nicht wusste, ob sie einfach nur gegangen waren, oder im Dunklen lauerten. Sie war wütend, über diese Unanständigkeit und überaus beunruhigt, weil das Rudel nicht vollständig aufgetaucht war.
Als sie den Blick zu einigen Büschen hob, in denen sie eine Gestalt wahrgenommen hatte, stellte sie mit Erleichterung fest, dass es sich um Toboe handelte, der sich zu ihnen gesellte. Widerwillig, aber einsichtig, dass es in dieser Nacht besser war, nicht weiter den Quertreiber zu spielen. Aiyàn und Saiyán fehlten allerdings, was die Laune der Leitfähe sogleich wieder zu Boden schleuderte. Aufmerksam sah sie sich um, lauschte in die Finsternis und witterte, in der Hoffnung der Wind würde ihr den Geruch der herannahenden Jungtiere zutragen. Nichts. Auch Ares blieb der Gruppe bislang fern. Sie hatte ihn heute noch nicht gesehen.
Andraki fehlte ebenfalls und das war wohl die schrecklichste Feststellung, die die Alpha gemacht hatte. Für so ziemlich jeden Wolf gab es eine Entschuldigung, ihrem Ruf nicht zu folgen und sei es nur sture Dummheit. Andraki jedoch, würde sich sicher nicht freiwillig widersetzen. Akara war ganz sicher, dass etwas nicht stimmen konnte. Und als hätte sich die Welt gegen sie verschworen, setzte der Regen ein, den die dunklen Wolken schon in den Abendstunden angekündigt hatten.
Egal was die Wölfe in dieser Nacht tun würden, die Witterungen waren im Begriff davon gewaschen zu werden. Noch während Akara ungeduldig wartete, wurde der Regen stärker und stärker. Donnergrollen hallte aus der Ferne an ihre Ohren. Das Tropfen verschluckte die Geräusche, die das Rudel vor Gefahren gewarnt hätten.

„Weiß jemand, wo Aiyàn und Saiyán stecken? Oder hat heute schon jemand Andraki gesehen?“

Sie schluckte. Es war ihre Aufgabe als Alpha, auf das Rudel zu achten, was sich als schwer erwies, da es einfach keinen Zusammenhalt gab und sich alle aus dem Weg gehen wollten. Und sie musste gestehen, dass es in vielen Situationen der vergangenen Wochen besser gewesen war, nicht auf einem Haufen zu sitzen.

“Hat jemand von euch im Laufe des Tages irgendetwas ungewöhnliches wahrgenommen? Oder auch nur den Hauch einer fremden Witterung in der Nase gehabt? Versucht euch zu erinnern… egal wie nichtig es war… wir müssen herausfinden, was vorgeht…“

14.06.2010 21:44
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Ýllin [Verschollen]

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Ýllin lag ohne sich zu bewegen regungslos und angespannt, tief an die Erde geduckt da. Ihr Körper zitterte, zitterte arg ihre einzigste Bewegung.Panisch und Gehetzt war ihr Blick verloren grade ausgerichtet.
Keinen Unterschlupf, kein Versteck, keine Nähe hatte sich die Jung Fähe gesucht und lag nun verängstik und zu tiefst verstört alleine dicht in den Schutz der Dunkelheit gedrückt ein Stückchen weg von den Anderen.

Ihr Herzschlag raste, sie bekam nichts um sich herum mehr mit außer den Donnergrollen, als es Blitze und der Donner erschallte, drückte sie sich noch mehr auf den Boden und jaulte vor Angst auf, ihr ganzer Körper von der Nase bis zur Rute, war angespannt und soweit es ging an den Boden gepresst, der nun unter ihr fast bebte so zitterte sie, helle Panik in den Augen welche ein Stück weit das wenige Licht auffingen und panisch in die Nacht warfen.
Ihr Fell war komplett durchnässt und triefte schon vor Regen, alles sah so gefährlich aus dieses Donner grollen diese Blitze, sie klappte die Ohren noch weiter an und versuchte sich noch kleiner zu machen ihr Herz raste.

Sie wusste nicht wie lange sie dass noch aus hielt,.. hier zu kauern... wenn dass so weiter ging würde sie rennen, sich erheben und panisch das Weite suchen vor dem Gewitter davon rennen, reißaus nehmen schneller als der Wind, ein Wettlauf gegen die Zeit.
Ihr Puls begann zu rasen, als sie sich versuchte noch enger an die dunkle Erde zu kauern, so dass man sie blos nicht sah, das das Gewitter sie nicht sah, was hatte der Himmel gegen sie das er dem Rudel und der Welt so zürnte, Panik stieg immer weiter in ihr auf und beviel ihren Körper gänzlich.

14.06.2010 22:20
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Akara hielt den Blick fragend in die Runde und streifte dabei alle Gesichter, die sie ausmachen konnte. Der Regen, der stärker und stärker wurde, durchnässte die oberste Schicht ihres Fells. Die Tropfen fielen erbarmungslos, so dass sie etliche Male zwinkerte, um das Wasser wieder aus ihren Augen zu bekommen. Ein richtig furchtbares Wetter, über das sie sich so gar nicht aufregen konnte, da es in dieser Nacht viel ernster zuging.
Natürlich hatte sie auch schon an Erith gedacht, die vielleicht zurückgekommen war und einen weiteren Jungwolf getötet haben könnte. Oder gar Beide? Sie verabscheute die Hilflosigkeit, mit der sie dem Rudel gegenüber saß. Es war besser, die Ruhe zu bewahren und logisch vorzugehen, ganz gleich wie sehr sie rennen wollte, um herauszufinden, was vor sich ging.
Als sie an die Stelle blickte, an der Ýllin sich zuvor niedergelassen hatte, entdeckte sie nichts als einen leeren Fleck im Dunkeln. Wo war die Jungfähe hin? Sich erneut zur Ruhe aufrufend, blickte sie sich um, ehe sie wage Umrisse erkennen konnte.
Alarmiert erhob sie sich, mit einem Blick in die Runde und schritt zu der Wölfin hinüber, die am Boden kauerte und so deutlich nach Angst und Panik roch, dass es ihr ganz bang wurde. Sie wusste natürlich nicht, wovor sich die Fähe fürchtete und führte es auf die Schreie, die sie zur Zeit am meisten beschäftigten zurück.
Vorsichtig und besorgt trat sie näher, bis sie direkt neben der Jungwölfin war und sie behutsam anstupste.

„Dir wird nichts geschehen, Ýllin.“

Versprach sie mit ruhiger Stimme. Über den Himmel zuckte ein Blitz, auf den, mit einiger Verzögerung, ein weiterer Donner folgte.

14.06.2010 22:39
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Ýllin [Verschollen]

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Panisch glimmten ihre Augen auf immer Enger und enger drückte sie sich an die Erde hörte durch den Regen die Schritte Akaras nicht näher Kommen ,spürte sie auch nicht, hörte nur den Donner, den Panischen Donner, sah den Blitz... dann Spürte sie wie etwas ihr Fell berührte sie an stubste.

Schneller , schneller als je zu vor, drehte sie sich panisch um und fletschte in blanker Panik die Zähne und versuchte egal was von ihrem „Angreifer“ zu erwischen.
Versänget ihre Zähne tief in das nasse Fell schmeckte wie das heiße Blut ihr in den Mund rann und versuchte ihre Zähne noch tiefer in das Stück rein zureißen , versuchte sich zu wehren, versuchte sich zu retten, versuchte zu kämpfen.

In ihrer blanken Panik bekam sie nichts mit nicht wem sie da grade die Zähne ins Fell schlug, nicht wen sie da wild geworden attackierte, der Duft von der Elektrizität in der Luft von, Angst Anspannung, Regen und frischer Erde vernebelte ihre Sinne und Adrenalien schoss in ihr Hoch ein Knurren, abwehrend, warnend und zu gleich attackierend stieg ihr die Kehle hoch.

Sie versuchte an dem Feind zu zerren, sich Wild geworden ihn ihr zu verbeißen, sie wusste nicht mehr was sie tat , wusste nur das sie Blut schmeckte, das Sie Blut von ihrem Gegner schmeckte, dass ihr Feind sie angegriffen hatte, sie musste sich retten. Blind vor Panik versuchte sie tiefer zu zubeissen ihre Zähne in Akara zu schlagen.

14.06.2010 22:54
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Akara konnte Ýllins Gesicht im Augenblick des Blitzes ganz genau erkennen, dann wurde alles finsterer als zuvor. Sie erkannte nichts mehr und in eben dieser Sekunde bewegte sich die Jungwölfin, ohne das die Leitfähe verstand, was geschah. Sie spürte, wie sich Zähne in ihre Schulter nahe des Halses bohrten. Sie spürte es, aber im ersten Augenblick war da kein Schmerz oder Verstehen in ihr. Das Donnergrollen hallte noch eine Weile in der Luft, bis wieder nur der Regen zu hören war und ein Geräusch, das aus Ýllins Kehle drang. Akara verstand es nicht, genauso wenig wie sie begriff, dass sich die Jungwölfin in ihrem Fleisch verbissen hatte.
Als der Schmerz explodierte, wollte sie immer noch nicht verstehen, was geschehen war. Nur langsam nahm sie wieder leichte Umrisse in der Dunkelheit wahr und konnte, ohne zu begreifen erahnen, wo Ýllin sich befand. Die Alpha folgte mit den Augen dem Körper der Jungfähe bis sie nicht mehr sehen konnte, wohin der Fang verschwunden war. Ihr dämmerte, ganz langsam, was gerade passierte. Sie nahm die Zähne in ihrem Fleisch bewusst wahr und erkannte die Art des Schmerzes, glaubte sogar bereits Blut zu wittern, dass freigelegt worden war und, sobald die Zähne loslassen würden, die Löcher fluten würden, die sie hinterlassen hatten.
Irgendwo, entfernt rief sie etwas dazu auf, die Jungwölfin zu packen und von sich fortzuschleudern, aber noch war sie wie gelähmt, ohne einen klaren Gedanken fassen zu können. Sie verstand es nicht. Warum hatte Ýllin sie angegriffen? Angst, Angst trieb sie, raubte ihren Verstand. Aber was sollte sie tun?
Die Zeit, die eingefroren gewesen war, begann sich loszureißen und davon zu eilen. Ein neuer Blitz zuckte über den Himmel und tauchte die Welt in sein helles Licht. Die Stelle, an der sich die Zähne in ihrem Fleisch vergraben hatten, begannen zu pulsieren und sie merkte, wie Ýllin daran riss und sich tiefer vorarbeitete. Sie wusste, sie musste handeln, musste etwas tun, aber in ihr wollte die Antwort nicht aufleuchten, die ihr aufgezeigt hätte, wie sie die Starre überwinden sollte. Ein Windstoß zerrte an ihrem Fell, sie spürte wie Regen herunter rann. Außer dem fallenden Regen herrschte absolute Stille um sie herum. Sie spürte ein paar Blicke auf sich ruhen, wusste aber nicht, ob überhaupt jemand sie sehen konnte. Nein, sie wusste nichts, sie wusste nichts zu tun.

14.06.2010 23:13
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28.09.2008

Unglücklich dreinblickend saß Yacáru zwischen den Wölfen, die ihr Rudel sein sollten. Sie verstand nicht, wie sich diese dummen Jungwölfe nur so quer stellen konnten! Die Weiße hatte die neue Rudelleitung längst akzeptiert, was blieb ihr auch anderes übrig? Sie hatte auf den zweiten Blick weder etwas gegen Akara, noch gegen Andraki. Sie und Leikuna bemühten sich doch wirklich sehr. Und Kiba würde nicht zurückkommen. Kiba war weg. Über einen Monat schon. Glaubten die Jungs wirklich, ihre kindische Rebellion würde irgendwas bringen? Teyrm war weg, wie sie festgestellt hatte. Ganz weg. Weg, so wie Kiba, so wie ihre Schwester. Insgeheim war sie maßlos enttäuscht von ihm und Toboe war noch unerträglicher geworden. Aber so lief Yacáru bloß unglücklich zwischen den Wölfen hin und her, versuchte ihr Möglichstes um der neuen Leitung ein angenehmes Rudelmitglied zu sein und wollte innerlich doch so oft schreien. Warum konnten die sich denn nicht zusammen reißen? Und sie wusste nicht mehr wohin mit sich. Es war immer ganz süß gewesen, wie Teyrm versucht hatte sie zu umgarnen, eine nette Zuflucht, wenn ihr Ares Nähe wieder zu kalt geworden war. Oder Amáyu, die halt ihre Schwester gewesen war und damit ihr kleines, warmes Zuhause. Aber beide waren jetzt weg. Der kurze Moment, das kurze Gefühl von Heimat wieder weg. Inzwischen hatte Yacáru sogar angefangen, sich so manches mal über sich selbst zu ärgern. Darüber, dass sie damals als noch viel zu junger Welpe einfach abgehauen war, wegen so einer blöden Feder. Sie war in eine Odyssee geraten, die immer noch nicht zuende war. Dafür hatte sie liebevolle Eltern und Geschwister zurück gelassen. Es war Ende Mai, sie jetzt fast genau ein Jahr alt. 8 Monate war sie nun schon fort und niemals würde sie zurück finden, daher dachte sie erst gar nicht darüber nach, vielleicht einfach ihre richtige Familie zu suchen. Obwohl Amáyu es geschafft hatte, sie zu finden ... wenn auch nur kurz. Sie besaß diese Motivation irgendwie nicht. Unglücklich, unglücklich.
Und jetzt war plötzlich auch noch alles viel gruseliger. Schreie waren durch das Tal geklungen, die die Weiße nicht zuordnen konnte und die ihr so erst recht das Mark in den Knochen gefrieren ließen. Die Nackenhaare hatten ihr zu Berge gestanden. Zusätzlich war es Nacht, regnete. Wenn nicht grade ein Blitz den Himmel kurz erleuchtete, war es stockfinster. Der Donner tierisch laut. Hätte der Regen nicht dafür gesorgt, dass ihr Fell patschnass an ihrem Körper klebte, wäre es vermutlich immer noch vor Schreck gesträubt. Sie hätte sich jetzt gerne an Ares gekuschelt, aber der Schwarze war nicht da. Noch ein großer, beunruhigender Sorgefaktor. Aber ganz gleich hätte sie sich das wahrscheinlich eh nicht getraut. Sie war keine sorglose Welpin mehr, der die raue Gleichgültigkeit des Schwarzen egal war. Und hatte sie doch das Gefühl, dass er immer kälter wurde. Sie hatte es nicht geschafft ihn auf zu tauen, in der Zeit, die sie nun schon hier war. Ernüchternde Feststellung. Und sich an jemand anders zu schmiegen traute sich Yacáru noch viel weniger, auch wenn sie gerne hätte. Sie kannte sie doch gar nicht. Ein bisschen unruhig trat die Weiße von einer Pfote auf die andere, die Ohren hängen lassend. Sie hatte schon Angst. Andraki war auch nicht aufgetaucht und die Zwillinge fehlten. Nur Toboes mürrisches Gesicht war aufgetaucht, aber das ermunterte sie nur wenig. Etwas stimmte ganz und gar nicht.
Ihre blauen Augen verfolgten Akara, die grade noch die Runde nach bemerkten Unauffälligkeiten befragt hatte. Jetzt ging sie auf ein Gebüsch zu, vermutlich war dort etwas. Alarmiert zog Yacáru den Kopf etwas tiefer zwischen die Schultern und zuckte natürlich heftig zusammen, als es Blitzte, laut donnerte und dann plötzlich Ýllin an Akaras Schulter hing. Was zum ...!? Yacáru sprang auf und lief mit ein paar Sätzen zu Akara und der Jungwölfin hinüber. War sie denn jetzt völlig übergeschnappt!?

Bist du bescheuert!? Hör auf! HÖR AUF! Lass sie los!“,

rief sie in einer Mischung aus Wut, Hilflosigkeit und ein bisschen Verzweifelung. Irgendwo nahm sie auf, dass Ýllin vielleicht Angst hatte, aber das rechtfertigte kein bisschen, was jetzt mit ihr abging. Sie hätte sie jetzt gerne auch gepackt, aber dann war sie ja keinen Deut besser. Aber was sollte sie dann tun? Wegziehen ging nicht, solange sie nicht losließ. Am Ende machte sie es für Akara nur schlimmer. Schließlich, alle Gedanken und weiteren Überlegungen von sich schüttelnd, schnappte sie nach Ýllins Rute und biss einmal kurz, aber sehr kräftig zu, in der Hoffnung, dass die Graue so zum Loslassen gezwungen wurde.


And in my mind, in the faraway here and now, I've become in control somehow and I never lose my temper, because I will be the picture of of discipline, never messing up anything and I'll be a good respectable member. And it's funny how I imagined that I would be that person now, but it does not seem to have happened, maybe I've just forgotten  how  to  see that I am  not exactly the  person that I thought I'd be
Instead I am exactly the person that I want to be
14.06.2010 23:33
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11.07.2007

Als der Regen einsetzte, stark und kalt, verdüsterte sich das Gesicht der Braunen - doch diese Bewegung war wahrscheinlich für alle anderen ungesehen geblieben, da es doch gleichzeitig tiefste Nacht war. Und obwohl sie auch des Nachts über ein sehr guten Sehsinn verfügten, so war dies eine Nacht, in der man beinahe nichts erkennen konnte.
Die fremden Schreie hallten ihr noch in den Ohren, verstummten einfach nicht. Wahrscheinlich weil sie sich einfach nicht erklären konnte, was für ein Wesen solche Geräusche von sich geben konnte - oder warum einige von ihnen einfach weg blieben, wenn Akara sie rief. Es war eine mysteriöse Nacht, deren Geschehnisse sich wohl kaum einer von ihnen erklären konnte.
Ihre Ohren spielten leicht vor uns zurück, ein leichter Schauer fuhr ihr über den Rücken, während der Regen weiter auf sie hinab prasselte und sie in alte Erinnerungen zu verdrängen suchte. Doch sie versuchte sich zusammen zu reißen. Vorallem jetzt, da eh alles so chaotisch war. Wo doch alles seit einigen Wochen so schrecklich zerrissen und chaotisch war.

"Nein... keine Ahnung. Ich glaube nicht, dass ich einen von ihnen heute schon gesehen habe. Nein."

Sie war sich ziemlich sicher - die Reviergrenzen hatte sie heute überprüft und war daher nicht besonders gesellig gewesen - aber einen der genannten Gesuchten konnte sie leider nicht als "gesehen" markieren. Das Donnern ließ sie kaum merkbar zusammen zucken, als es überraschend über ihnen knallte. Der vorhergehende Blitz tauchte dabei alles in ein unwirkliches Licht. Einfach surreal.

Mit einem Blick zur Seite musterte sie Akaras Gestalt, die sich Ýllin näherte und beruhigend auf sie einsprach. Jetzt wo Akara sich der Jungfähe genähert hatte, vernahm auch sie, trotz des starken Regenfalles den Geruch von Angst, der von der Jungen ausging. Unsicher, was zu tun war, spielten ihre Ohrmuscheln vor uns zurück, bevor sie es für richtig behielt, dass Akara mit der Situation schon zurecht kommen würde. Sie blickte also vorerst weiter in die Runde, hoffte, dass noch jemand auftauchen würde, doch keine Regung in den Büschen.
Nur in dem einen, ganz in der Nähe. Dort... ein erneutes Blitzen und Donnern ließ sie sich leicht ducken und innerlich fluchen - dabei aber einen flüchtigen Blick auf das Geäst in der Nähe werfen können. Ýllin und Akara, verdächtig nah an einander. Der Ausruf von Yacáru kaum einige Meter von ihr entfernt und ihr aufspringen, ließen sie erst die Situation realisieren. In vollster Alarmbereitschaft sprang sie der weißen Jungwölfin hinterher, die durch den Regen rief, und sich letztendlich in Ýllins Rute biss. So nah am geschehen wie jetzt, konnte man alles erkennen, und vorallem die helle Yacáru war ganz gut er unterscheiden.
Warum Akara bei der ganzen Aktion keinen Versuch machte sich zu befreien, blieb Cílyn schleierhaft, doch hatte sie in den paar Sekunden Reaktionszeit auch keine Zeit darüber nach zu denken. Sie machte einen Satz auf den Hals von Ýllin zu, öffnete ihren Fang und umfasste ihren Hals. Dabei drückte sie zu, achtete dabei jedoch darauf, keine Wunde zu reißen, auch wenn es schwer fiel, so wie die Jungwölfin sich bewegte. Ýllin im Würgegriff durch ihren Fang konnte sie kaum mehr sprechen.

"Lasch sie losch."

Ihre Stimmte war erstaunlich ruhig, auch wenn ihr Herz raste, ihr Körper zitterte und sie versuchte der Jungwölfin nicht weh zu tun. Ihre Zähne drückten aber so stark auf der Haut der Jungwölfin, dass die Braune nicht wusste, wie lange sie noch so zaghaft zubeißen konnte. Ein unterschwelliges Grollen kroch aus ihrer Kehle, leise aber selbst durch den starken Regen noch zu hören.

14.06.2010 23:50
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Ýllin [Verschollen]

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Wie Wild, blind vor Panik und im Blut Rausch schlug die Marmorfarbende vor Angst und Überlebenswillen ihre Zähne heftiger in Akaras Fleisch , versuchte sich nun Aufzubäumen und sie Nieder zu reißen sie löste ihren Kiefergriff einen kurzen Moment einen Wimpernschlag lang. nur um wieder zu zu beißen und ihre zähen wieder in dem Fell und dem Fleisch ihrer“Angreiferin“ zu vergraben.

Blitze zuckten über den Himmel und entstellten das Szenario in einer ungeahnten Helle und Blendeten Ýllin noch mehr , panisch und fest davon überzeugt ihren Gegner, ihren Angreifer, ja vielleicht ihren Mörder nieder zu reißen stemmte sie sich gegen Akara.

Ganz in der Ferne hörte sie Schreie, Schreie die sie Noch mehr Anspornten, nahm die Schritte garnicht war... hörte die Stimme nur ganz Weit weg... Noch ein Feind? Noch Jemand.,.. was .. Nein : In Blinder Panik vergrub sie die Zähne tiefer, immer tiefer und riss an dem Fell an dem Fleisch, merkte wie Blut ihr übers Kinn rann. Sie hatte die Lage schon längst nicht mehr unter Kontrolle, war völlig ausgetickt, wusste nicht was sie tat, biss..biss einfach nur noch zu.. sah nicht mehr spürte nicht mehr und da...

Ein Stechender Schmerz durchzuckte ihre Rute und sie jaulte lauter als der grade verklingende Donner auf, Schmerz Pulsierte in ihr Spornte sie nur noch mehr an, nur noch mehr, ihre Zähne ließen das Fell Akaras los. Die Mamorfarbende glitt ein Stück zu Boden und versuchte sich wieder Panisch in Akara zu verbeißen und gleichzeitig mit den Hinterpfoten Jacaru weg zu kratzen, sie wusste nicht was sie tat.. sie würde sowas nie machen nicht sie... Sie biss Fester.,. Kratzte Wilder, verlor sich ganz schmeckte Blut knurrte und jaulte auf.

Dann schrie sie Mark erschütternd auf versuchte sich aus dem Griff, welcher nun ihren Hals umschloss raus zu winden, liess Akara nicht los,, nein nein sie würde nicht... sie ließ los und versuchte nun das von Cilyn zu erreichen was nur ging versuchte sich nun irgendwie, kratzten, Beißend, Schreiend, knurrend und jaulend gegen sie zu währen.. wo kamen Alle diese Feinde.. diese Fremden her.. Blitze und Donner vernebelten ihr die Sinne.. Gerüche drangen nicht mehr an ihre Nase, Panik schoss in ihr Auf.. Sie versuchte Cilyn zu beißen, ihre Zähne in ihren Hals, in irgend etwas von ihr zu schlagen. Sie wand sich schneller als Alles andere in dem Griff der Fähe hin und her versuchte um ihr Leben zu kämpfen sich los zu reißen.

Sie zu zerreiße...

Cilyn zu zerreißen..

15.06.2010 00:04
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04.09.2008

Im Licht der aufleuchtenden Blitze wurde Akara durch den weißen Pelz von Yacáru geblendet und realisierte deren barsche Aufforderung, die sie an Ýllin adressierte, loszulassen. Langsam verlor sie die Starre, nicht aber die Hilflosigkeit, mit der sie der ganzen Sache gegenüber stand. Sie sah zu, wie die weiße Jungwölfin versuchte, die Panische zu bändigen, ohne dass ihr einfallen wollte, wie sie sich den Zähnen entwinden konnte, ohne Ýllin zu verletzen. Sie konnte nicht und sie hatte sich in ihrem ganzen Leben noch nie so unfähig gefühlt. Ihr Verstand sagte ihr mehr als deutlich, dass sie handeln musste, ohne dass sie es schaffte, sich zu bewegen. Cílyn kam ihnen zu Hilfe und tat, was die Leitwölfin nicht konnte.
Alles ging so schnell. Plötzlich war sie frei, hatte die Möglichkeit sich zu bewegen wieder und wusste nach wie vor nicht, wie sie die panische Fähe zur Ruhe zwingen konnte. Sie sah nur, dass sich die Angst ins unermessliche steigerte.
Handeln! Handeln! Handeln!, schrieen ihre Gedanken, während sie sich auf Ýllin zu bewegte und ihr Nackenfell packte, um sie mit einer plötzlichen und kräftigen Bewegung von den Pfoten zu reißen. Sie glaubte nicht, dass sie sie am Boden halten können würde. Sie war sogar sicher, dass die panisch um sich beißende Wölfin nur noch mehr zappeln würde. Akara wusste nicht einmal, ob der Instinkt sich zu ergeben noch durch diese Angst sickern konnte. Was war nur in die Jungwölfin gefahren? Sie kämpfte wie besessen, aber gegen wen?
Mit einigen geschickten, schnellen Bewegungen hatte sich die Leitwölfin über ihrer Kontrahentin, die sie eigentlich nicht verletzten wollte, aufgebäumt und drückte sie mit ihrem Körpergewicht zu Boden. Ihre Vorderpfoten standen auf Ýllins Schultern, nicht sicher vor weiteren Bissen. Sie machte sich lediglich ihre massigere Körpergröße und ihr Gewicht zu Nutzen, hoffend, dass es ausreichen würde. Noch nie hatte sie sich mit einer derartigen Situation konfrontiert gesehen. Nichts was sie je gesehen oder gelernt hatte, hatte sie annähernd auf einen solchen Gefühlsausbruch vorbereitet. Niemals konnte sie gegen ein Rudelmitglied kämpfen, wenn es sich nicht um eine reine Übung handelte. Und noch weniger konnte sie eine unter ihrem Schutz stehende Heranwachsende beißen, die nicht bei Sinnen war. Sie konnte nicht. Sie wusste noch gar nicht, was dies genau bedeutete. Sie konnte nicht erfassen, was geschehen wäre, wenn sie allein mit ihr gewesen wäre.
Durfte sie sich diese Unfähigkeit erlauben? Aber wie sollte sie es über sich bringen? Wie nur? Mühevoll drückte sie Ýllin weiter in den schlammiger werdenden Boden.

15.06.2010 00:20
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28.09.2008

Kaum hatte Yacáru zugebissen, hörte sie wieder einen lauten, markerschütternden Schrei. Dieses Mal kam er allerdings von Ýllin, wie beabsichtigt. Des Weiteren war allerdings beabsichtigt gewesen, dass die Jungwölfin nun losließ und sich wieder fing. Stattdessen hatte sie plötzlich eine Pfote im Gesicht, die mit voller Wucht gegen ihre Schnauze schlug. Die Weiße jaulte kurz auf und ganz automatisch stiegen ihr ein paar Tränen in die Augen. Das hatte gesessen, ihre Nase brannte fürchterlich. Aber schon bekam sie noch einen gewischt, dieses Mal streiften ein paar Krallen ihre Schnauze, da Yacáru nach dieser Attacke natürlich ihren Kopf weggezogen hatte. Jetzt machte sie einen Satz rückwärts, führ sich mit einer Pfote über die schmerzende Nase und fluchte.

Hast du die Tollwut?! Schmeißt sie doch in den Fluss, damit sie wieder zur Vernunft kommt!“,

fauchte Yacáru und beschloss nicht mehr näher an Ýllin heran zu treten. Das Weib war wirklich komplett durchgeknallt, biss um sich, als wolle sie das ganze Rudel zerfleischen. Irgendwas musste sie gebissen haben.
Im nächsten Moment kam Cílyn dazu und packte die Jungwölfin im Nacken. Etwas hilflos stand Yacáru daneben, schniefte ein bisschen, in der Hoffnung, ihre Nase würde aufhören zu brennen. Sie schmeckte Blut auf der Zunge, als sie sich über die Schnauze schleckte, nicht viel, aber es reichte aus um weh zu tun und die Jungwölfin zu verärgern. Aber es wurde nicht besser. Jetzt wo Cílyn da war, richtete sich Ýllins Raserei, oder was auch immer es sein sollte, auf die Braune. Wie sie zuvor wild auf Akara losgegangen war, schnappte sie jetzt nach der Gamma. Hatte Yacáru nicht eben noch gedacht, dass sie manchmal einfach schreien wollte? Jetzt war wieder so ein Moment. Was war nur mit diesen bescheuerten Jungwölfen los!?
Endlich regte sich Akara, schnappte sich Ýllin und warf sie zu Boden. So war es richtig! Die Leitwölfin drückte die Graue mit Gewicht und Pfoten zu Boden, wenn das jetzt nichts brachte ... doch in den Fluss schmeißen. Wirklich. In diesem Moment hätte ihr Ýllin nicht mal Leid getan. Wütend fuhr sie sich noch einmal über die Schnauze.


And in my mind, in the faraway here and now, I've become in control somehow and I never lose my temper, because I will be the picture of of discipline, never messing up anything and I'll be a good respectable member. And it's funny how I imagined that I would be that person now, but it does not seem to have happened, maybe I've just forgotten  how  to  see that I am  not exactly the  person that I thought I'd be
Instead I am exactly the person that I want to be
15.06.2010 07:24
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11.07.2007

Im Regenrausch schienen die Gemüter sich zu erhitzen, schienen alle durch zu drehen.
Doch der panische Schrei, den Ýllin ausstieß, als sie endlich spürte, wie sich der Griff der Braunen um ihren Hals schloss, ließ auch ihr schier das Blut in den Adern gefrieren. Sie hatte noch nie gesehen, oder gehört, wie viel Angst ein Wolf haben konnte. Aus den Augenwinkeln sah sie, wie Yacáru sich bewegte, das Fluchen verstand sie nicht recht, aber der Tonlage zu entnehmen waren das keine schönen Worte, die die Gleichaltrige der Marmorfarbenen an den Kopf warf. Doch kaum eine Sekunde später war nicht mehr Akara Ziel der Angriffe, sondern sie selbst war nun die Bedrohung für die Jungfähe. Die Braune versuchte nicht los zu lassen, wusste nicht ob sie nicht doch einige Wunden in das Fleisch der Wölfin riss, da sie sich so hektisch bewegte und nach ihr schnappte. Durch ihre eigene Position war es jedoch kaum Möglich für Ýllin sich fest in ihr verbeißen zu können, immer wieder schien sie mit ihren Fängen halt an ihrer Schulter gefunden zu haben, rutschte aber doch wieder ab und riss nur ein paar oberflächliche Wunden. Das unterschwellige Grollen drang weiterhin aus ihrer Kehle, wurde immer wieder lauter, wenn sie sich wieder versuchte in ihrer Schulter zu verbeißen. Zwischendurch bekam sie einen Tritt gegen den Brustkorb, der ihr die Stimme und den Atem verschlug.
Dann erschien endlich Akara selbst - sie schien aus ihrer Starre aufgewacht zu sein, packte die Jungfähe, die ihr so aus dem Fang gerissen wurde, und katapultierte sie mit einem Schwung nach unten, der wahrscheinlich auch sie selbst umgehauen hätte. Dann machte sie sich ihr größeres Gewicht zu nutzen, um die wild strampelnde Fähe am Boden zu halten.
Der rehbraune Blick Cílyns huschte zu Yacáru, um sich zu vergewissern, dass es der anderen Jungfähe auch gut ging. Durch ein kleines Blitzfeuerwerk konnte sie erkennen, dass es um ihre Schnauze dunkel war, die Weiße aber scheinbar sonst nicht verletzt schien. Sie starrte die Helle einige Momente an, dachte nach, bevor sie sich umwandte und wieder die beiden Hauptakteure des Spiels in Augenschein nahm - da Akara jedoch beharrlich schwieg, und Ýllin beharrlich weiterzappelte und es Akara schwer machte sie am Boden zu halten, machte sie einen Satz auf die Beiden zu und war so lebensmüde sich neben die Marmorfarbene auf den Boden zu legen. Zwar hatte sie hier noch die Möglichkeit ihr Gesicht etwas zur Seite zu ziehen, falls Ýllin angreifen würde, wäre sie zu langsam, würde dies aber unschön enden.

"Ýllin, verdammt! Hör auf. Wir sind es. Wir sind es doch. Was ist los mit dir? Wir sind es, wir tun dir nichts. Du gehörst zu uns, verstehst du das?"

Ihre Stimme war erstaunlich ruhig und sanft, obwohl die Situation unheimlich angespannt war. Aber die Angst verhinderte es Ýllin klar zu denken - also mussten sie irgendwie versuchen, ihr diese Angst zu nehmen.

15.06.2010 14:10
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Quoth the raven: Nevermore
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24.04.2008

Leikunas Nacht hatte anders begonnen als die Anderen.
Die vergangene Jagd hatte sehr viel Kraft gekostet, und all ihre Bemühungen, das Rudel zusammen zu führen, scheiterten an bockigen Jung- und Altwölfen. Leikuna hatte seit ihren versuchten Kampftraining auch ein Auge auf Ares gehabt, dessen Nähe sie unwillkürlich wachsam werden lies. Dennoch hatte sich für die Beta eine gewisse Routine eingestellt - und diese Nacht hatte anders begonnen als die Anderen. Leikuna hatte sich angewöhnt eine abendliche Runde zu drehen, um den direkten Umkreis des Rudel noch einmal auf Gerüche zu überprüfen. Heute war sie vom Weg abgekommen, ohne dass da etwas besonderes gewesen wäre...und dann war sie später hochgeschreckt, als sie Schreie gehört hatte. Schreie von irgendetwas, das sie nicht zu bestimmen vermochte. Sie war Akaras uf sogleich gefolgt, und je länger sie beieinander saßen, desdo stechender fiel ihr auf, dass ihre Freundin Andraki fehlte. Und nicht nur sie. Die Jungwölfe fehlten bis auf Yacarú, der Leikuna zu Begrüßung kurz über die Nase gestrichen hatte. Die Weiße war sehr viel freundlicher zu Ihnen als die anderen Jungwölfe, und Leikuna war froh, zu ihr nicht den Draht verloren zu haben. Eine Bewegung lies sie aufsehen, und als sie Toboe erkannte, atmete sie leicht auf. Sie setzte sich in Bewegung, nur um auf und ab zu laufen, die Schritte ungeduldig und sorgenschwer. Ares, ihr spezieller Freund, war auch nicht hier...
Das Donnern über ihr nahm die durchnässte Beta ruhig hin, und hob den Kopf in den strömenden Regen, der über das Dunkel der Nacht noch seinen eigenen Schleier zog. Das furchtbare Wetter würde es Ihnen nicht gerade einfach machen.
Und dann kam der Blitz, der alles unwirklich erhellte, der Leikuna die liegende Ýllin zeigte, und Akara die auf sie zuging. Dunkelheit und Wasser hatten im nächsten Moment Leikunas Sichtfeld völlig eingenommen, und erst Yacarús Schrei und Cílyns plötzliche Bewegung in Richtung Akara und Ýllin lenkten ihre Aufmerksamkeit auf den unwirklichen Angriff, den sie da sah. Ihre Leitwölfin hielt einfach still, während Ýllin sich tiefer in ihrem Fleisch verbiss, Yacarú und Cílyn waren ihrerseits im Angriff, die eine mehr, die andere weniger.
Mit einem Sprung war Leikuna in Bewegung, rannte zu den anderen hinüber, vorbei an Yacarú, die offenbar etwas abbekommen hatte.

"Bleib zurück!"

Rief sie, und war schon vorbei. Akara stand nun über Ýllin, und Cílyns lag auf der anderen Seite neben der Jungfähe. Leikuna kam neben den Fähen zum Stehen, warf einen kurzen Blick zu Akara.

"Halt sie fest"

Ihre Stimme war leise gewesen, fast wusch der Regen sie davon. Mit vorsichtigen Bewegungen begann sie nun über Ýllins Kopf zu lecken, näherte sich vorsichtig ihrer Schnauze, und zuckte immer wieder schnell zurück, wenn die Zähne der Jungwölfin danach trachteten sie zu verletzen.
Der Regen fiel unaufhörlich um sie herum, und sein gleichmäßiger Takt half ihr genug Kontrolle über die Situation zu behalten, den Zähnen auszuweichen, und sogleich wieder sanft gegen die Angriffe zu wirken. Mit leiser Stimme begann sie zu summen, eine Melodie die zugleich über und unter der des Regens lag, und die von Wasser erzählte, von Stürmen und Wind, von Blatt und Halm, die sich unter dem Sturm verbeugten, und von der Sonne, die die dunklen Wolken trieb. Ohne Worte sponn sie ihr Lied weiter, und versuchte immer wieder den unruhigen Blick der jungen Fähe aufzufangen, ihn zu halten, zu binden und auf sich zu polarisieren. Wieder und wieder strich sie mit der Zunge über den aufbegehrenden Leib, und versuchte der Fähe die Ruhe abzugeben, die ihre eigenen Sinne unter Kontrolle hielt, die ihre Gedanken wachen lies.

"Komm zurück, Silberstreif"

Flüsterte sie ihr leise zu, und fuhr fort, die wild gewordene Fähe mit sanften Berührunen zuzudecken. Was konnte nur passiert sein, dass sie so verschreckt hatte?

I close my eyes

I lock you up inside
You can't escape, you can't break free
You can't escape 'cause you belong to me

I hear you in my tears, I'll keep your memory
You've been my guide and now you shall be me
15.06.2010 15:04
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To the impossible Dream
No Matter how hopeless
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23.05.2006

Erschöpft trottete der graue Rüde umher, Kopf und Rute hängen lassend. Was war bloß los? Erst verschwand seine Mutter, und kurz darauf gab es auch kein Lebenszeichen mehr von seinem besten Freund. Lange hatte er das Revier durchschritten, allein, auf der Suche nach einer Fährte, irgendeinem Zeichen, dass Teyrm noch hier war. Aber er hatte den Geruch seines Freundes irgendwann verloren. Tag und Nacht hatte er gewartet, immer wieder nach ihm gerufen. Aber es sollte einfach nicht sein. Toboe hatte viel nachgedacht, sich immer wieder den Kopf zerbrochen. Er musste mit dieser Situation leben, egal, wie es ihm dabei ging. Wenn der Graue an die Jagd zurück dachte.. Toboe war sich sicher, dass seine Mutter nie gewollt hätte, dass das aus ihrem Rudel wurde. Und ein Stück der Schuld sprach er sich selbst zu. Der helle Rüde blieb stehen. Ein leises Seufzen verließ seine Kehle, als er den Kopf hob und in den dunklen Nachthimmel blickte. Ein Rudel musste zusammen halten. Sie mussten wie eine Familie sein. Und sie hatten versagt.
Ohne es wahr zu nehmen, hatte er sich einer Gruppe von Wölfen genährt, unter ihnen Akara und Jeanne. Außerdem war Ýllin bei ihnen. Die Ohren des jungen Rüden zuckten leicht zur Seite, als Akara zu ihm blickte. Aber sie blieb still, und er verharrte. Toboe achtete nicht auf den Regen, die Blitze und den fernen Donner. Viel mehr ruhte sein Blick auf der grauen Fähe, die zitterte und von Akara beruhigt wurde. Einen Moment schmunzelnd wandte sich der Graue schließlich wieder ab, wollte sich in der Nähe einen ruhigen Platz suchen. Es waren nur wenige Schritte, die er gegangen war, als ein Knurren an seine Ohren drang. Toboe erstarrte, drehte sich um und sprang durch das Gebüsch zu den Wölfen zurück. Ýllin war auf Akara los gegangen, die nur da stand. Im ersten Moment war der Rüde gelähmt, wußte nicht wirklich, was hier geschah. Ýllin, die sonst so ruhig und freundlich gewesen war, fiel die Alpha an. Er verstand es nicht. Yacáru schrie, biß der Grauen in die Rute. Sie wurde selbst gebissen, und dann packte Cílyn nach der jungen Fähe. Sie hatte Akara los gelassen, und ehe er sich versehen konnte, lag sie auf dem Boden, von Akara in den Schlamm gedrückt. Er spürte, wie sein Herz raste. Er konnte es sich nicht erklären. Was war bloß in sie gefahren? Toboe schluckte, trat nach vorn und blieb bei Cílyn stehen, die sich neben die am Boden liegende gelegt hatte. Auch Leikuna stand bei ihr und versuchte sie zu beruhigen. Ohne die Wölfe an zu sehen, neigte der Rüde den Kopf zu der Fähe, stupste sie sachte an und versuchte ein aufmunterndes Lächeln.

“Alles wird gut, Ýllin. Hab keine Angst.“

Er wußte nicht mit solch einer Situation um zu gehen, aber auch wenn die beiden Fähen schon versuchten, die Graue zu beruhigen, so konnte er seine Freundin nicht einfach im Stich lassen. Er fühlte sich, als wäre er es ihr schuldig.

15.06.2010 15:13
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             P a r a d i s e
Every Time she closed her Eyes
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27.07.2005

Jeanne war Akaras Ruf gefolgt, saß nun bei der kleinen Gruppe. Sie hatte mit Shanaro gesprochen, seine Nähe gesucht, als der Ruf der Leitwölfin zu ihr durch gedrungen war. Mit einem Lächeln hatte sie sich von dem Schwarzen verabschiedet, auch wenn sie sich fast sicher war, dass er ihr folgen würde. Der dunkle Blick ruhte auf der zitternden Ýllin, bis Akara das Wort an sie richtete. Auf ihre Frage hin dachte die Weiße kurz nach, lauschte dann ihren weiteren Worten. Sie hatte keine Fremde Witterung wahr genommen, genau so wenig hatte sie einen der drei hinterfragten gesehen. Sie schmunzelte, schüttelte dann als Antwort leicht den Kopf. Und wieder richtete sich ihr dunkler Blick auf Ýllin, der nun von Akara beruhigende Worte zugesprochen wurden. Dann drehte Jeanne den Kopf zur Seite, blickte zu den Büschen und erkannte Toboe. Einige Herzschläge ruhte ihr Blick auf dem grauen Rüden, bis er sich abwandte. Die Weiße seufzte. Sie hatte so oft mit ihm gesprochen, und doch hatte sie nicht erreichen können. Es war zwecklos. Ein Schrei ließ sie ruckartig aufspringen und den Kopf herum reißen. Gerade konnte sie erkennen, wie Ýllin ihre Fänge in Akaras Fleisch bohrte. Zuerst trat die Fähe einen Schritt zurück, sie hatte sich furchtbar erschrocken. Nun zitterte ihr Körper, sie wußte nicht, wie sie reagieren sollte. Was war bloß mit der jungen Wölfin los? Akara regte sich nicht, ebenso wie sie selbst. Nun schrie auch noch Yacáru, und packte nach Ýllins Rute. Auch Jeanne trat nun einen Schritt nach vorn, aber Cílyn kam ihr zuvor. Kaum hatte die Graue Yacáru weg gebissen, packte die Braune sich die junge Wölfin und zog sie von der Leitwölfin weg. Es ging alles Schlag auf Schlag, und Jeanne konnte kaum reagieren, da war schon wieder etwas passiert. Ihr Herz raste, und es beruhigte sich auch nicht, als Akara sich endlich bewegte und die Jungwölfin auf den schlammigen Boden drückt. Was war bloß in sie gefahren? Die Weiße wußte keine Erklärung. Vorsichtig trat sie näher, beobachtete Toboe, der nun zurück gekehrt war, und genau wie Leikuna und Cílyn versuchte, die am Boden liegende Wölfin zu beruhigen. Sie selbst blickte nur kurz zu der Grauen, ehe sich ihr dunkler Blick auf Akaras Verletzung heftete, dann nach ihrem Blick suchte.

“Bist du in Ordnung, oder tut es sehr weh?“

15.06.2010 15:29
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Ýllin [Verschollen]

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Die Welt brach über der jungen Fähe zusammen... was war nur los.. WARUM?.. passierte das Alles, Blind vor Angst versuchte sie nicht aufzugeben, nein sie würde kämpfen.
Sie erkannte nicht mehr was los war, was sie tat, oder was um sie herum geschah. Grade als sie Cilyns Fell durch ihre Fänge gleiten spürte, merkte sie, wie Jemand sie heftig von den Beinen riss, sie versuchte aufzustehen doch dieser Jemand hielt sie unten. Panisch, in Todesangst schrie sie auf .. schrie um Hilfe, schrie um ihr Leben, versuchte sich hin und her zu wenden, versuchte in die Pfoten zu beißen die sie unten hielten, versuchte sich zu befreien.

Das Blitzfuerwerk welches das Szenario entstellte, ließ sie nur noch wilder toben. Blut klebte an ihren Pfoten an ihrem Fell und vermischte sich mit Erde, Blut tropfte ihr von den Zähnen welche sie fletschte. Sie erkannte nichts.. erkannte nur Schatten.. nur Schemen und nur den Geruch von Elektrizität, der dem des Feuers so ähnlich war.

Sie jaulte und schrie auf, knurrte... versuchte Akara zu beißen, sie mit den Pfoten mit den Krallen zu bearbeiten, sich einfach nur los zu reißen.

Dann hörte sie eine Stimme, sie wurde ruhiger, biss immer noch um sich strampelte jedoch nicht mehr so doll. Sie hörte Cilyn,.. und doch klang sie soweit weg, die Stimme kam ihr aber so bekannt vor. Sie erschlafte einen Moment, dann versuchte sie in einem Zweiten Ansturm, einmal nach Cilyn zu schnappen., dann wieder nach Akara... doch als sie ihren Kopf zu Cilyn rum riss hörte sie ein Summen

Was war das? Dieses summen. Wer war das? Hörte sie schon den Tod? Die süße Melodie des Todes, hatte sie versagt? Hatte sie sich nicht währen können? Ein weiterer dieses mal lauterer Donnerschlag ließ sie erschlaffen und sich unerwartet schnell zitternd, ganz klein auf den Boden kauern.

Langsam änderte sich Alles um sich herum, mit einem letzten Adrenalinstoss versuchte sie sich aus Akaras Fängen zu lösen. plötzlich lag sie wie leblos da. Ihr Geist blendete die Blitze aus, schob den Donner eeg und gaukelte ihr Beruhigung vor. Almählich kamen in ihr wider Bilder hoch. Wie sie hier ankam, wie sie auf Leikuna und Toboe traf.. und wie Leikuna ihnen die Geschichte der Geflügelten erzählt haatte.

Die Marmorfarbende merkte nun wie etwas beruhigend über ihr Fell strich, hörte Leikunas Worte, wollte sie aber noch nicht so wirklich wahrnehmen.
Erst Toboes Worte drangen wirklich an ihr Bewusstsein und langsam fand sie sich im Hier und Jetzt wieder, lag wie tot da und schaute nur verstört in die Gegend, sah immer noch nur noch Schemen, aber diese Schatten nahmen langsam Gestalt an, Gestalt von bekannten, von Freunden.. von Familie...

Ihr Herzschlag raste sie wusste nicht wer Alles da stand.. konnte noch nicht glauben was sie angestellt hatte, nahm Jacaru und Jeanne nur ganz weit weg war und roch dieses bestimmten Geruch, Akara musste der Wolf sein der sie unten hielt.
Dem Geruch nach mussten auch Cilyn und Leikuna da sein und Toboe... Ýllin sah ihn genau an ohne zu merken das sie ihn ansah.
Ihr blick war gehetzt, verloren und all diese Sachen... die Wahrheit stürmten auf sie ein.
Sie rührte sich keinen Zentimeter, die Ohren immer noch genau so dicht am Körper wie die Rute.

15.06.2010 16:35
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Buntschatten
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04.09.2008

Akara, die in all dem Chaos nie gänzlich die Kontrolle über ihren Verstand verloren hatte, nahm wahr, was um sie herum gesprochen wurde. Sie durchdachte ganz automatisch die Worte Yacárus und fragte sich kurz, wie sie es schaffen sollte, Ýllin zum See oder zum Fluss zu bringen. Wasser vermochte manchmal trübe Geister wieder in die Realität zu holen. Aber es regnete, es schüttete regelrecht und all das Wasser brachte die außer Kontrolle geratene Jungwölfin nicht zur Vernunft.
Sie konnte nichts tun, gar nichts, außer damit zu kämpfen, die Fähe am Boden zu halten und hier und da mit ihrem Fang die Bisse abzuwehren, die sonst ihre Beine getroffen hätten. Mehr und mehr kam Bewegung in die anderen Wölfe, sie eilten ihr zur Hilfe und versuchten gemeinsam, Ýllin unter Kontrolle zu bringen. Sie sprachen voller Ruhe auf sie ein, sanft, wie mit einem Welpen und Akara registrierte die erste Veränderung und sah stumm zu, wie sich die Panik legte und Erschöpfung sich im Körper der Jüngeren breit machte. Schließlich lag sie beinahe leblos unter ihr. Resignierend, als hätte sie aufgegeben.
Akara änderte ihre Position, so dass nur noch ihre Vorderpfoten auf dem Körper der Jungfähe standen und als sich kein weiterer Zornesausbruch einstellte, setzte sie sich neben die um Ýllin versammelten Wölfe um zu warten, bis sich die Jüngere wieder gefangen hatte.
Ihre Gedanken wanderten fort in die finstere Nacht, in der ihnen Gefahr drohte. Es war ihr auf einmal unheimlich, dass sie das Rudel mit einem Heulen zu sich gerufen hatte, denn so hatten sie ihren Standort verraten. Ýllins Schreie hatten bestätigt, dass sie sich immer noch hier aufhielten. Überall um sie herum war das Geräusch des Regens, sein Geruch, sein dunkelgrauer Schleier.

„Alles in Ordnung.“

Gab sie an Jeanne zurück. Wie sie vermutet hatte strömte das Blut inzwischen durch die vielen Löcher, die Ýllin in ihr Fleisch gerissen hatte, nach draußen, mischte sich mit dem Regen und rann zu Boden. Natürlich schmerzte es, aber auf die entsprechende Frage der weißen Fähe gab sie keine Antwort. Sie würde es wohl überleben, folglich gedachte sie nicht, sich weiter zu beschweren. Außerdem war nicht Zeit dazu, sich um diese Verletzung zu kümmern, aber sie wollte Ýllin nicht bedrängen, in dem sie das Rudel nun wieder auf die Gefahr einleitete, in der sie nach wie vor schwebten.
Sie alle mussten erst einmal wieder zu sich finden.

„Macht ihr ein bisschen Platz, damit sie atmen kann.“

Wies sie die Umstehenden an. Es brauchten nicht alle direkt bei ihr zu sitzen, reichte es doch, wenn sich die Wölfe bei ihr aufhielten, zu denen sie eine Beziehung hatte.
Akara selbst bewegte sich an die Stelle zurück, an der sie neben Nurac gesessen hatte, um auf das Rudel zu warten. Nicht viele Schritte trennten sie von den Anderen, aber sie hatte Raum geschaffen. Prüfend hielt sie die Nase in den Wind und den Regen und sprang plötzlich auf ihre Läufe, als sie glaubte, etwas zu wittern. Aufmerksam sah sie sich neuerlich in alle Richtungen um und lief dann einmal im Kreis um die Anwesenden, Ausschau haltend und prüfend, ob sie sich nur getäuscht hatte. Nichts als Regen und nasser Wald.

15.06.2010 17:07
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Siam Laiva [Abgegangen]

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Siam Laiva war vollkommen erstarrt.
Er hatte gesehen wie Ýllin Akara angegriffen hatte, jedoch nichts verstanden.
Er hatte gesehen wie die anderen Wölfe zu Akara geeilt waren, konnte sich jedoch nicht bewegen.
Er hatte gesehen, wie die Wölfe Ýllin besiegt hatten und wie diese nun flach und ohne sich zu wehren auf dem Boden lag.
Siam konnte keine Einzelheiten erkennen, wusste nicht mehr was los war. Er spürte nur den Regen. Den Regen und die Angst. Zu sehr erinnerte ihn all dies an den Kampf mit seinem Vater. Zu sehr erinnerte es ihn an Dimons Gesichtsausdruck.

„Nein.“ Schrie er gegen den Wind. “Nein.“

Panisch sprang er zu Ýllin, die sich kaum mehr bewegte. Er nahm niemanden wahr, nur die geduckte Fähe auf dem Boden.
Als er bei ihr angekommen war warf er sich neben sie auf den Boden um ihr ein Gefühl von Sicherheit zu geben.
Niemand durfte sich so verloren fühlen wie er. Das durfte nicht sein, es war nicht richtig.
Erst, als er sich von seinen Gedanken losreißen konnte, bemerkte er die anderen richtig.

„Oh.“ Stammelte er. „Tut.. tut mir leid.“

Nun hatte auch er Angst. Angst, dass die älteren Wölfe sauer auf ihn sein würden.

„Ich gehe wohl besser.“

Vorsichtig stand er auf und ging zu Akara und Nurac.

„Ist […] ist alles okay? Kann ich irgendwas tun?“

Seine Stimme bebte vor Angst und unentschlossenheit.
Fragend schaute er die Fähe an, denn schleckte er einpaar mal kurz über die Verletzung.
Als Akara dann aufsprang wich er erschrocken zurück.

„Was ist los?“

Fragte er vor Angst nun in etwa so steif wie Ýllin.

15.06.2010 19:28
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04.09.2008

Akara, die mit den Augen die Büsche abgesucht hatte und sich auf Gerüche konzentrierte, blickte verwirrt auf, als Siam neben ihr stand. Sie war so plötzlich aufgesprungen, dass sie ihn wohl erschreckt hatte.

„Nichts… ich weiß nicht.“

Gab sie aufrichtig zurück.

„Ich habe mich wohl geirrt, aber… irgendetwas muss da draußen geschehen sein.“

Sie beugte sich zu ihm und schleckte ihm über den Kopf, froh, dass sie ihn in der Nähe wusste und er somit in Sicherheit war. Niemand war so dumm ein Rudel anzugreifen und auch wenn sie nicht alle waren, waren sie viele. Es ärgerte sie, dass das Verteidigungstraining ein Reinfall gewesen war. Es wäre sinnvoll gewesen, das Selbstvertrauen der Jungtiere ein bisschen aufzubauen.
Noch einmal ließ Akara prüfend den Blick über die Schatten der Bäume gleiten, ehe sie Siam anstupste, damit er sie zu Nurac zurück begleitete.

„Es ist wichtig, dass wir zusammen bleiben… Hast du heute etwas Merkwürdiges bemerkt?“

Erneut nahm sie den Platz ein, den sie gewählt hatte, um zum Rudel zu sprechen, ehe alles aus dem Ruder gelaufen war und im Chaos versank. Prüfend sah sie zu den anderen Wölfen und Ýllin, um zu überprüfen, ob alles in Ordnung war, dann schenkte sie Siam ihre volle Aufmerksamkeit.

15.06.2010 20:10
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Nurac Ashkarn

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Die dunklen Wolken zogen schemenhaft über den schwarzen Himmel, wurden von ein paar Augen sorgenvoll beobachtet. Der Regenfänger hatte sonst nichts gegen einen kräftigen Schauer, war der Wanderer an viele Umstände gewöhnt und wusste sich zu helfen.
Dieses Gewitter war allerdings nicht der einzige Grund für den ernsten Gesichtsausdruck des Rüden. Noch immer klangen die schrillen Töne in seinen Ohren nach, Schreie, die nicht von dieser Welt zu stammen schienen. In solchen Augenblicken war sein sensibles Gespür eine Last, Fluch und Segen zugleich. Innerhalb weniger Sekunde vermochte er sich in jemand anderen hinein zu versetzen, mit den Augen Anderer zu sehen.
In diesem Augenblick verstand Nurac jedoch, dass sein Spürsinn zu empfindlich war. Dennoch konnte er nicht aufhören immer und immer wieder die Klangwellen zu analysieren, die ihm so sehr nach hingen.
Was auch immer das gewesen war, es klang einfach nur schrecklich.
Wieder zuckte ein Blitz über den finsteren Himmel, zog einen lauten Donner nach sich. Der Knall, der das Tal erschütterte, ging einem wie diese gellenden Schreie durch und durch.
Um den Regen keine Möglichkeit zu geben in die Ohrmuscheln zu gelangen, hatte Nurac die Ohren so feste es ging an den Hinterkopf angelegt, während der Regen über seine Schnauze strömte.
Was ging bloß in diesem Tal nur vor sich? Soweit wie er es verstanden und mit bekommen hatte, hatte erst kürzlich ein Alphawechsel statt gefunden, der das halbe Rudel getroffen hatte. Ihn selber kümmerte diese Tatsache eher weniger. Er kannte die ehemalige Rudelleitung nicht und mit Akara hatte er es gar nicht schlecht getroffen. Sie gestattete ihm, sich in ihrem Revier aus zu ruhen und bisher war seine Verletzung gut geheilt. Nur hin und wieder machten ihm die Schmerzen noch zu schaffen und seine Bewegungsabläufe waren noch nicht vollkommen wieder her gestellt. Die Zeit würde den Rest übernehmen, so fern er sich weiter ruhig verhielt.
Das sein Bein so gut verheilt war, hatte er in erster Linie der Alphawölfin zu verdanken, so dass er sich ihr verbunden fühlte. Die Tage, die er ununterbrochen in ihrer Nähe verweilt hatte, hatten sich als angenehm heraus gestellt. Die Wölfin schätzte er sehr loyal ihrem Rudel gegenüber ein, was ihn stark an sein altes Rudel erinnerte.
Diese Erinnerung wurden durch die Präsens einer ganz gewissen Witterung verstärkt, die er nur zu gut kannte. Leider hatte sich ihm bisher noch nicht die Gelegenheit geboten, mit dem kühlen Schwarzen ein paar Worte zu wechseln.
Ein weiterer Blitz zuckte über den Himmel und geblendet musste Nurac die Augen schließen. Als er sie wieder öffnete und den Blick senkte stellte er fest, dass sich die Alpha nicht mehr an seiner Seite befand, sondern sich entfernt hatte.
Gegen den Regen kniff er die Augen zusammen, versuchte ausfindig zu machen, was einige Meter weiter im Gange war.
Das es Akaras Aufmerksamkeit erregt hatte, beunruhigte ihn ein wenig, doch war er sich sicher, dass die Leitwölfin Herrin der Lage sein würde.
Als dann der Tumult immer weiter anwuchs, Schreie an seine empfindlichen Ohren drangen, wollte sich der Rüde doch erheben, um nach dem Rechten zu sehen. Genau in diesem Augenblick knallte es wieder ohrenbetäubend laut und ein reißender Schmerz jagte durch sein verletztes Bein bis in sein Rückenmark. Wie angewurzelt blieb er stehen, hielt in der Bewegung inne und wartete mit zusammen gepressten Zähnen darauf, dass der Schmerz abklang.
Kaum war er ein paar Schritte weiter gehumpelt, kam die Leitfähe wieder in sein näheres Gesichtsfeld, dicht gefolgt von dem weißen Jungwolf Siam. Sie wechselten ein paar Worte, doch der grollende Donner und der platschende Regen verschluckten die Botschaft.
Mit einem missbilligenden Zischlaut humpelte der Rüde weiter, setzte behutsam seine Pfoten auf, um seinem Bein nicht weiter zu schaden. Wie lange würde es noch dauern, bis er völlig genesen war? Immerhin konnte er sich besser bewegen, als noch vor einigen Wochen.
Noch ein paar Meter, dann hatte er die Leitwölfin erreicht, fing ihren Blick auf.

Was ist passiert?“, fragte er ruhig, blickte kurz zwischen dem Jungrüden und Akara hin und her.

16.06.2010 10:24
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24.04.2008

Leikunas Lied verstummte nicht, als die Spannung aus dem jungen Körper am Boden wich. Ýllin bäumte sich immer wieder auf, in immer schwächeren Schüben, denen immer erschöpftere Phasen folgten. Schließlich endete jede Regung der Fähe, und Akara trat von ihr zurück, gebot auch den Anderen zurück zu weichen. Toboe war zu Ihnen gekommen, Jeanne stand nun bei Akara, und der Jungrüde Siam hatte sich plötzlich zu Ýllin geworfen. Leikuna hatte ihn mit aufgestellten Ohren gemustert ohne ihren Singsang zu unterbrechen, und dann war er schon wieder davon gelaufen. Sie wurde nicht wirklich schlau aus dem Rüden, aber im Moment war Ýllin wichtiger. Leikunas Blick traf in jeder Richtung auf einen Regenschleier, und auch sie erinnerte sich jetzt, wo die Unruhe so plötzlich beendet war, umso heftiger an die Schreie. Und an die, die fehlten - Andraki, ihre Freundin, Kibas Söhne, für die sie verantwortlich war. Ihre Stimme wurde leise, und schließlich verstummte sie, beugte sich wieder zu Ýllin, strich ihr sanft mit der Nase über den Kopf.

"Alles in Ordnung Kleines"

Flüsterte sie leise, und sah auf. Akaras Anweisung folgend machte sie einen Schritt zurück, wand sich kurz an Toboe.

"Bleibst du bei ihr?"

Bat sie, und sah ihn einen langen Moment lang an, bevor sie zu Akara, Siam und Nurac huschte. Es war nicht grade höflich das Gespräch zu unterbrechen, aber Leikuna wurde mit jedem Moment nervöser.

"Akara, wir müssen sie suchen gehen"

Ihre Stimme klang ruhiger als die Fähe war, und die Nervosität stand klar in ihren Augen.

"Lass mich mit Cílyn gehen, dann seid ihr immer noch genug falls etwas passiert, und..."

Sie beendete den Satz nicht, wozu auch. Ihr war nicht wirklich daran gelegen auszusprechen was alles passieren könnte, sie konnte nur um Akaras Zustimmung bitten - und dann ihr möglichstes tun, die verlorenen Rudelmitglieder im Regen wiederzufinden. Und all das, was sich außerdem noch im Schutzmantel des Regens verbarg...

I close my eyes

I lock you up inside
You can't escape, you can't break free
You can't escape 'cause you belong to me

I hear you in my tears, I'll keep your memory
You've been my guide and now you shall be me
16.06.2010 11:22
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