Spielleitung & Helfer
 
Gründung:    23. Juli 2005
12 Rüden
9 Fähen
davon 4 Welpen
TAG | 30. Dezember 1926 . abends
WETTER | Himmel schon recht dunkel # vereinzelte Schneeflocken # weiße Nordlichter # -6 °C

Seit dem letzten Plot sind etwa 2 Monate vergangen. Die Welpen lernen langsam mit dem Verlust Jeannes zurecht zu kommen, doch es ist schwer, vor allem für ihre eigenen. Als der Herbst in den Winter überging, ist das Rudel zum Gebirgsbach weitergewandert. Man hat wie schon im vergangenen Jahr kein Interesse daran, in der "Winterhöhle" Quartier aufzuschlagen, aber man ist sich um ihren Nutzen bewusst, sollte der Winter mit heftigen Schneestürmen aufwarten, deshalb wurde beschlossen, einfach in ihrer Nähe zu lagern. Während der Winterpelz bei den Wölfen an Fülle gewonnen hat, schienen sich außerdem bei ein paar Individuen neue Abzeichen im Pelz herauszubilden. Es ist nicht übermäßig auffällig, da sich der Prozess mit dem Fellwechsel vermischt, aber irgendwie sehen ein paar Rudelmitglieder ein ganz klein bisschen anders aus als sonst, oder? Was aber definitiv jedem an diesem Tag auffällt ist das weiße Nordlicht, dass am Himmel erschienen ist. Genau wie es nach jenem Tag im letzten Winter auftauchte.

Ab 6 Tagen werden hier User darauf hingewiesen, wie lange sie schon mit Schreiben dran sind. Diese User dürfen nach dem Ermessen des Wartenden übersprungen werden.


Sheyna seit: 146 Tagen
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Tears of Destiny » Zwischen den Plots » Nebenrollenspiele » Abgeschlossene Gespräche » Life can get tight but we will make it right

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To the impossible Dream
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vor "NEUES JAHR, NEUES LEBEN"
Mittags am Rudelplatz - Kibas Welpen sind 7 Wochen alt
Kiba Telay, Tyara Telay, Toboe Tear & ?


Aufgeregt zuckten die kleinen Welpenohren in alle Richtungen. So viele neue Geräusche, neue Gerüche. Alles neu! Und Toboe fand immer mehr Dinge, von denen er unbedingt wissen musste, was sie waren... und WOFÜR sie waren. Und dann diese ganzen riesigen Wölfe! Der kleine Rüde kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, seit sie zwischen diesen ganzen Riesen hin und her rennen konnten. Teyrm war die meist Zeit bei ihm gewesen, aber jetzt war er verschwunden, und Toboe saß inmitten des Rudels, starrte mit geöffnetem Fang und großen Augen die ganzen fremden Gesichter an. Er hechelte aufgeregt, war von dieser ganzen Anstrengung aber viel zu müde, um sich weiter mit den ganzen fremden Eindrücken zu beschäftigen. Die müden Pfoten würden nur noch einen kurzen Weg schaffen, und den ging der Graue nun im Kopf durch.
Die blauen Augen wanderten über den Boden, bis der kleine Welpenkörper sich schließlich langsam erhob. Mit dem Gleichgewicht kämpfend schüttelte er kurz den kleinen Körper – so wie die Großen auch! - und wackelte anschließend los. Direkt auf seine Mutter zu, die in der Nähe lag. Er versuchte seine Schritte schneller werden zu lassen, aber so stolperte er nur immer wieder über die eigenen Läufe, taumelte und konnte sich erst im letzten Moment fangen. Immer wieder musste der Graue stehen bleiben, bis er schließlich die silberne Fähe erreicht hatte. Mit wedelnder Rute, oder eher einem ganzen Körper in Bewegung, kletterte der Graue entschlossen zwischen ihre Beine. Mit tapsigen, kleinen Schritten schmiegte Toboe sich eng an das Brustfell seiner Mutter, rollte sich dort zusammen und schloss die blauen Augen, ehe er den kleinen Fang noch zu einem müden Gähnen öffnete, als der Kopf schon auf dem Bein seiner Mutter lag.

01.01.2015 17:11
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Noch lag die kleine graue Fähe in tiefem Welpenschlummer gefangen, träumte unzusammenhängende Szenen von Schmetterlingen und blauem Himmel. Doch ihre Ruhe sollte nicht lange währen, denn ihr tapsiger Bruder hatte sich ausgerechnet diesen Moment ausgesucht, sich neben sie plumpsen zu lassen und mit seinem dicken Hintern gegen ihre Nase zu stoßen. Grummelnd öffnete Tyára die Augen und hapste nach Toboes vorbeiwedelndem Schweif.

"Moah Tobi, pass doch auf wo du dich hinsetzt!"

meckerte sie ihn spielerisch an und nutzte die Gelegenheit, sich auf ihn draufzulegen. Gleiches Recht für alle, nicht wahr? Ein Grinsen huschte über den kleinen Fang, als sie ihr ganzes, winziges Kampfgewicht auf dem Bruder verteilte. Die wasserblauen Augen wandten sich schließlich mit gespielt unschuldigem Blick nach oben, um ihre Mutter anzusehen. Sie würde ihr doch bestimmt Recht geben!

02.01.2015 17:02
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23.07.2005

Aufmerksam wanderte der helle Blick der frischgebackenen Mutter über die Umgebung, behielt ihre Kleinen im Auge und wärmte mit ihrem Fell diese, die noch bei ihr lagen. Kiba fühlte sich vom Leben entzückt und wurde von so viel Energie durchströmt, wie schon lange nicht mehr. Wenn sie ihren Welpen beim Balgen zusah, dann fühlte sie sich in ihre eigene Kindheit versetzt, als wäre sie erst gestern gewesen. Manchmal hätte sie sich gerne selbst in einen kleinen Welpen zurückverwandelt, um sich zu ihnen zu werfen und bei ihren Spielereien mitzumachen. Hin und wieder verspürte Kiba den Drang aufzuspringen und einfach herum zu toben, aber noch waren ihre Welpen zu jung, um mit einem Erwachsenen wild herum zu tollen. Noch waren sie so klein und wirkten so zerbrechlich. Mittlerweile schliefen sie immerhin schon nicht mehr nach einer kurzen Wachphase an Ort und Stelle ein, aber viel schlafen taten sie immer noch. Und natürlich blieb sie dann ruhig und geduldig bei ihnen liegen.
Ihr Blick legte sich warm auf Toboe, als dieser auf sie zu stolperte und so aussah, als würde er vielleicht doch gleich im Gehen einschlafen. Er schien so müde zu sein, dass er sich fast auf Tyáras Kopf legte, als er sich vor ihrer Brust zusammen rollte. Diese beschwerte sich auch gleich lautstark und ließ die 4-jährige Requistin daran zweifeln, dass ihr silberner Sohn nun in Frieden schlafen konnte. Ein Grinsen huschte über Kibas Lefzen.

Ihr werdet euch irgendwie arrangieren müssen, ihr seid inzwischen zu groß, um nebeneinander Platz zwischen meinen Pfoten zu haben.“

You are not alone in your life although you might think that you are

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05.01.2015 04:14
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Toboe hatte nicht an der Gesellschaft seiner Schwester gestört, wieso auch? Es war genug Platz hier, also hatte sich der junge Rüde darüber keinerlei Gedanken gemacht. Bis zu dem Moment, in dem Tyáras Stimme erklang, protestierend. Toboes Ohren zuckten kurz, ohne, dass er den Kopf zu ihr herum wandte, oder gar anblickte. Die Augen blieben geschlossen, nur ein leises, müdes Brummeln drang über seine Lefzen. Er hätte gern einfach geschlafen, aber als die Silberne sich schließlich auf ihn warf, war es mit dieser Ruhe wohl vorbei. Noch einmal grummelte der kleine Rüde, versuchte dann halbherzig sich unter seiner Schwester zu befreien, inzwischen wedelte seine Rute sachte durch die Luft. Nur wenige Bewegungen, und der Graue blieb regungslos liegen. Als seine Mutter nun auch etwas sagte, hob er leicht den Kopf – sofern das unter seiner Schwester möglich war - und blinzelte die Erwachsene leicht skeptisch an, ehe sich ein breites Grinsen auf seine Lefzen zog, er sich mit dem ganzen Körper herum drehte und nach Tyára pfotete.

Ich beanspruche diesen Platz für den Rest meines Lebens!“

09.01.2015 17:23
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25.11.2014

Tyára grummelte leicht und hapste nach dem grauen Rüdenohr, was da vor ihrem Fang so verführerisch vom Kopf ihres Bruder abstand. Die Worte ihrer Mutter bekam sie nur am Rande mit, jedoch entlockten diese ihr wiederum ein leises Murren. Toboe selbst schien sich nicht weiter daran zu stören, dass er sich fast auf ihren Kopf gelegt hatte und er fand es scheinbar lustig, dass sie nun auf ihm drauf lag. Als er jedoch zu zappeln anfing, kullerte die kleine graue Fähe ziemlich schnell von ihm runter und blieb neben der Pfote ihrer Mutter liegen. Verdutzt sah sie nach oben und wieder zurück zu ihrem Bruder. Der tapste spielerisch mit seinen Pfoten nach in ihre Richtung und gab an, den Lieblingsplatz für immer zu beanspruchen. Moooment, da hatte sie aber auch noch ein Wörtchen mitzureden!

"Bald passt du eh nicht mehr hierhin, wenn dein Hintern noch dicker wird, Brüderchen",

kicherte sie leise und warf sich wiederum auf ihn, versucht ihn in eine kleine Rauferei zu verwickeln.

"Aber wenn die anderen auch hier liegen wollten, dann stapeln wir uns bald bis zur Decke hoch",

war die letzte altkluge Bemerkung der kleinen Fähe noch zu hören, bevor sie in einem Schnaufen unterging und sie einfach wieder zur Seite kippte. Lange aufrecht bleiben fiel den kleinen Welpenbeinen doch noch ganz schön schwer...

10.01.2015 10:26
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09.07.2006

Aiyán hatte zu einer kleinen schwarzen Kugel zusammengerollt geschlafen. Wohlgemerkt, er hatte. Und er hatte auch wunderbar geträumt, von einem verrückten Baum, der sprechen und sich bewegen konnte – was nach Albtraum klang, aber Aiyán hatte sich prächtig mit ihm verstanden, spätestens als er ihn in die Luft gehoben hatte und er einen Ausblick bis zur Bergkette weit weit weg gehabt hatte. Und dann hatten ihm die Vögel ringsum beigebracht, wie man flog. Und gerade als er abgehoben war, hatte sich Toboes und Tyáras Gezeter dazwischen gemischt. Im Traum waren die beiden plötzlich an ihm vorbeigeflogen, hatten ihn geschubst und somit wieder auf den Boden plumpsen lassen, bis die Stimme seiner Mama gemahnt hatte, dass sie inzwischen zu groß dafür waren. Die Enttäuschung darüber schmerzte umso stärker, als Aiyán die Augen aufschlug und merkte, dass er gar nicht fliegen lernen konnte und alle Bäume still und schweigsam beieinander standen. Nur Toboe und Tyára machten auch weiterhin Lärm.

Die kleine Kugel formte sich zu einem nicht weniger kleinen Welpen mit vier schlaksigen Beinchen, einem länger werdenden Kopf und böse guckenden, blauen Augen. Seine beiden silbergrauen Geschwister turnten zwischen und auf den Läufen seiner Mutter herum und ignorierten komplett, dass er nur drei Welpenlängen entfernt geschlafen hatte. Nicht dass Saiyán und er leiser wären, wenn irgendwer schlief, aber der Umkehrschluss war dem Schwarzfell ziemlich egal. Mürrisch hielt er nach seinem Zwillingsbruder Ausschau, allerdings ohne Erfolg. Ihm war ein bisschen kalt, er war noch völlig verschlafen und obendrein eines tollen Traums beraubt worden, das war kein toller Start in den Tag. Aber gegen die Kälte ließ sich etwas machen, auch wenn das bedeutete, dass er sich dem lärmenden grauen Knäuel nähern musste. Steifbeinig stand er auf und stakste erst einmal ein kleines Stück näher, um die Lage besser zu sondieren. Wenn zwei sich stritten, freute er sich als dritter, hieß das nicht so? Wenn Tyára und Tobs rangelten, konnte er sie bestimmt unauffällig zur Seite schieben und den Platz zwischen Mamas Läufen für sich allein ergattern. Aus seinem langsamen Staksen wurde ein ein flotteres Laufen und kurz vor dem Ziel waren sogar ein paar lange Hüpfer drin, ehe er sich schwungvoll mitten zwischen seine Geschwister warf.

22.09.2015 18:49
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23.07.2005

Toboe, der trotz gleichen Alters schon jetzt deutlich mehr Körpermasse hatte, als seine Schwester, schien es augenscheinlich wenig auszumachen, dass seine Schwester auf ihm drauf lag. Eher räkelte er sich unter ihr, als fände er es sogar recht bequem. Kiba schnippte mit einem Ohr und ließ den Kopf ein Stück weit zur Seite kippen, als Toboe verkündete, dass er den Platz zwischen ihren Pfoten für immer in Anspruch nehmen würde. Was Tyára darauf sofort erwiderte, hatte ihr ganz ähnlich auf der Zunge gelesen, nur deutlich freundlicher und weniger im Bezug auf Breite als allgemeine Größe.

Du solltest allgemein aufhören zu wachsen, wenn du immer zwischen meine Pfoten passen willst!“

Und kaum sprach ihre Silbertochter vom stapeln, warf sich auch schon ein schwarzer Fellball mit ins Getümmel. Sie erkannte Aiyán an den Ohren, die bei seinem Zwillingsbruder noch ein bisschen schiefer standen. Ein Grinsen huschte über ihre schwarzen Lefzen.

Da fängt es schon an mit dem stapeln.“

Es war jetzt schon eine ziemlich enge Angelegenheit, aber die Requistin wusste, dass ihre Welpen nur in ein paar Wochen schon doppelt so groß sein würden, wie jetzt. Ein bisschen bedauerte sie das schon in diesem Augenblick. Kiba schob ihre Vorderpfoten noch ein bisschen weiter auseinander, legte dann mit einem halb verschmitzten, halb zufriedenen Gesichtsausdruck das Kinn auf ihrem Welpenstapel ab und begrub die Kinder damit unter ihrem Kopf. Denn augenscheinlich mochten sie es ja kuschelig.

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23.09.2015 01:41
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Für Toboe klang das absolut logisch. Er hatte diesen Platz für sich beansprucht – als erster! Also stand er auch ihm alleine zu. Na gut, mit Tyára würde er sogar noch teilen. Hätte er zumindest, bis er ihre Worte hörte. Kurz zuckten die großen Welpenohren durch die Luft, ehe er sie mit einem strafenden Blick bedachte.

Wenn du weg gehst, habe ich noch genug Platz!“

Und wieder warf sie sich auf ihn, sodass die kleine Rute wild zu wedeln begann. Er versuchte nach ihr zu hapsen, erwischte sie jedoch nicht und nach ihren nächsten Worten war sie schon wieder weg gerollt. Jetzt konnte er den Kopf aber ein wenig anheben und zu seiner Mutter hoch blicken, die eben auch noch etwas gesagt hatte. Was war das gewesen? Aufhören zu wachsen...?

Okay, ich wachse nicht mehr! Dann kann ich immer hier bleiben!“

Wieder pendelte die Rute munter hin und her – bis sich plötzlich noch jemand einmischte. Ein schwarzer Schatten warf sich zu ihnen, was dem grauen ein leises Fiepen entlockte. Zuerst wusste er nicht, ob es Aiyán oder Saiyán war. Was aber auch eigentlich egal war, denn wo einer war, war der Zweite meist nicht weit. Toboe drückte sich ein wenig fester auf den Boden, um zu verhindern, dass sein Bruder ihn von diesem Platz schob. Immer wurde er begraben. Ein weiterer, leichter Druck ließ ihn den Kopf ein wenig verdrehen, sodass er sehen konnte, dass seine Mama nun auch halb bei ihnen lag. Der Graue fiepte nur freudig, wackelte ein wenig unter seinem schwarzen Bruder und versuchte nicht einmal halbherzig, sich aus diesem Knäuel zu befreien. So war es wenigstens schön warm.

07.10.2015 09:43
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Tyára hapste verspielt nach dem Ohren ihres Bruders, dem sie den Platz ja gar nicht ernsthaft streitig machen wollte. Sie kuschelte mit ihm genauso gerne wie mit Mama. Oder mit Sai und Ai. Apropo, wenn man grad vom Teufel sprach oder an ihn dachte... da kam ein kleiner schwarzer Schatten angehoppelt und pflanzte sich einfach mitten zwischen sie. Die kleine graue Fähe gab ein protestierendes Quietschen von sich, als ihr schwarzer Bruder sich einfach dort breitmachte, wo sie und Toboe gerade so hingepasst hatten. Der amüsierte Kommentar ihrer Mutter entlockte ihr nur einen leicht beleidigten Blick, bevor sie Ai die Beinchen in die Seite drückte, im vergeblichen Versuch, ihn zur Seite zu schieben. Doch sie hatte nicht wirklich genug Kraft dazu und so gab sie nach einigen Versuchen schnaufend auf. Kurz darauf schob diese ihren Kopf nach unten und genüsslich reckte Tyára sich der Wärme von Kibas Kopf entgegen. Kuscheln war doch besser als streiten... egal worum es ging. Es war so schön warm und gemütlich... eigentlich fehlte nur Saiyán in dem Haufen Fell. Aber der pennte wohl noch an Mamas Seite, zumindest konnte die Graue ihn nirgendwo entdecken.

Toboes' Worte ließen sie kichern. "Okay Brüderchen, wenn du klein bleibst, dann werd ich dafür ganz groß, dann kann ich mich immer auf dich drauf setzen und dann bist du platt!"

09.10.2015 00:13
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Wäre es nicht so laut und wackelig auf seinen Geschwistern, hätte Ai in dieser kuscheligen Wärme direkt wieder einschlafen können. Aber das ging beim besten Willen nicht, wenn seine Schwester ihm die Beine in den Bauch drückte und Toboe vermeintlich ihm ins Ohr brüllte, dass er nicht mehr wachsen würde. Da musste Tyára natürlich etwas gegen setzen und schon waren die beiden wieder am plappern, genau wie in seinem Traum. Er brummelte und schnappte empört nach den fiesen Pfoten seiner Schwester, die ihm so unbequem auf den Magen drückten, bekam aber stattdessen Mamas Lefze zu fassen. Die hatte nämlich unerwartet den Kopf gesenkt und schien die Absicht zu haben, sie in Welpenbrei zu verwandeln. Aber Mamas Lefze war fast noch besser als Tyáras Pfoten. Man konnte dran ziehen und die Nase darunter schieben und ooooh da waren Zähne, ganz große Zähne! War da zwischen den großen Riesenzähnen vielleicht noch ein bisschen Fleisch versteckt? Er wurschtelte sich so zurecht, dass seine Pfoten zum Teil auf Toboe, zum anderen auf seiner Schwester Halt fanden und er einigermaßen standsicher seine kleine schwarze Nase unter Kibas Lefze herumschieben konnte, ganz in der Hoffnung, da würde sich überraschend noch ein Snack für sie ergeben.

25.10.2015 18:05
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Die Kabbelei unter ihrem Kinn fühlte sich ein bisschen wie das Gekrabbel übergroßer Ameisen an.

Ich fürchte, ihr werdet alle mal ganz schrecklich groß …“,

murmelte die Requistin schon jetzt ein bisschen wehmütig und außerdem leicht schläfrig. Kiba hätte glatt ein wenig so vor sich hindösen können und die Kinder einfach ihrer Diskussion überlassen, wenn sich nicht plötzlich ein Schnäuzchen zwischen ihre Lefzen schieben würde und nahezu Anstalten machte, ihr ins Maul zu krabbeln. Oh, ein bisschen Ruhe wäre ja auch zu schön gewesen. Kiba drehte sofort den Kopf weg, aber die gierige Welpennase kam natürlich hinterher und beleckte ihr weiter den Fang. Schon im Halse spürend, wie sich das Mittagessen ihrer Welpen zubereitete, erhob sich die silbergraue Mutterwölfin und trat einen Schritt von ihren Welpen weg, um sich ein bisschen unverdautes Fleisch vor die Pfoten zu würgen.

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13.12.2015 03:01
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23.05.2006

Tyára strampelte, Aiyán brummte vor sich hin und Toboe selbst wollte eigentlich nicht mehr, als seine Ruhe haben. In Ruhe bei Mama liegen und kuscheln. Aber das durfte man wohl einfach nicht, wenn man so viele Geschwister hatte. Aber er hatte Nichts dagegen, wenn Tyára und Aiyán und alle anderen groß wurden und er so klein blieb. DANN konnte er wirklich für immer hier bei Mama liegen bleiben! Hah, das war ein perfekter Plan! Dass er das nicht bestimmen konnte, das überdachte der kleine Graue in diesem Moment nicht. Und auf Kibas Worte hin gab er auch nur ein verstimmtes Brummen von sich. Mit einem Mal wollte er gar nicht mehr so groß werden. Da verbrauchte man viel zu viel Platz. Viel mehr war er darauf konzentriert, wie Aiyán zum stehen kam. Aus den Augenwinkeln beobachtete er, wie er ihre Mama belagerte. Wie er um Fressen bettelte. Und dann stand die große Wölfin auf und ging weg! Ein lautes Protestquieken drang über seine Lefzen, nachdem er schon aufgesprungen war. Egal, was mit seinen Geschwistern war! Es war plötzlich eklig kalt. Er hatte nicht wirklich Hunger, machte trotzdem im Laufen einen kurzen Halt bei dem Fleisch, packte sich ein mittelgroßes Stück, mit dem er zwischen den Läufen seiner Mama verschwand.

20.12.2015 11:56
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25.11.2014

Gerade hatten sie sich ein wenig zurechtgewuselt und man hätte ja ein wenig kuscheln und vielleicht sogar wieder dösen können, doch Aiyán machte diesem einen Strich durch die Rechnung. Vielleicht als Rache dafür, dass man ihn aufgeweckt hatte, stopfte er seine kleine schwarze Nase in Kibas Fang und diese zog sich prompt zurück. Toboes Protestquieken schloss die kleine Graue sich einfach mal an und krabbelte Kiba hinterher, als diese ihnen Fleisch vor die Füße würgte. Beinahe hätte sie den dicken Brocken auf den Kopf bekommen und guckte erstmal ganz verwirrt und erschrocken auf das, was da grad noch nicht gewesen war. Der Duft des Fleisches ließ ihren Magen jedoch zum Leben erwachen und so schnappte sie sich ein Stück davon, bevor sie sie vorsichtig darum herumtapste und sich wieder neben ihren Bruder zwischen Mamas Beine quetschte. Doch anstatt ihn wieder zu ärgern, blieb sie ganz friedlich neben ihm liegen, presste nur ihre Flanke an seine und knabberte an dem Stückchen Fleisch herum. Sollte Aiyán doch den Großteil haben, Kuscheln war gerade wichtiger als Futtern. Kibas Kommentar erinnern, ließ die Welpin ihren Blick wieder nach oben wandern.

"So groß wie du, Mama? Oder vielleicht noch größer?"

15.01.2016 13:24
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09.07.2006

Es wäre nicht richtig zu sagen, Aiyán hätte gewollt, dass Kiba aufstand. Es war schon gerade wirklich wahnsinnig gemütlich gewesen, und endlich auch wieder ein bisschen warm. Und als Mama dann aufstand und er durch den fehlenden Halt auch den sicheren Stand auf den matschig-wabbeligen Geschwisterbäuchen verlor, fand er das auch selbst so unschön, dass er kurz in das Gejammer der beiden grauen Welpen einstimmte. Aber nur kurz, denn sein Suchvorhaben zeigte erste Erfolge! Auf dem Rücken liegend schielte er dahin, wo Kiba stand – und wie faszinierend das aussah, wenn er so lag! Er verlor sich kurz in dem lustigen Anblick seiner Mutter, die oben am Erdboden zu kleben schien, während der Himmel unter ihr war. Das Fleisch, das sie für sie hochwürgte, fiel auch nach oben statt nach unten und zwei kleine graue Wesen liefen fort von ihm, hin zum Essen. Das lenkte ihn dann doch von der Faszination Kopfstand ab, er wollte auch noch etwas abbekommen! Immerhin hatten sie ihm zu verdanken, dass es jetzt überhaupt Essen gab. Ungelenk drehte er sich wieder auf den Bauch, zog die großen schwarzen Pfoten unter den Körper und drückte sich mit solchem Elan auf alle Viere, dass er zwar ganz kurz stand, aber dank des Schwungs im nächsten Moment schon wieder auf die Nase fiel. Doch das war nichts, was einen Aiyán Tendes entmutigte! In seinem kurzen Welpenleben hatte er sich schon mehr auf seinem Gesicht fortbewegt als auf seinen vier Pfoten, jedenfalls kam ihm das so vor.

Der nächste Versuch klappte besser und führte ihn auch zum Festmahl, das Toboe und Tyára quasi verschmäht hatten. Er hatte so komische Geschwister, wirklich. Sie klebten schon wieder an Kibas Läufen und fraßen lieber da, anstatt sich in Ruhe hierum zu kümmern. Aiyán beäugte sie kurz skeptisch – vielleicht planten sie ja einen Überfall auf ihn. Aber wahrscheinlich waren sie einfach nur doof und wollten ihm wieder den Platz zwischen Mamas Läufen klauen. Sollten sie halt, er würde jetzt erstmal essen. Demonstrativ desinteressiert setzte er sich vor den duftenden Haufen aus Fleisch und schlang ein paar kleinere Häppchen herunter. Erst als der dauerhaft gierige Welpenmagen ein bisschen besänftigt war, ließ er sich mehr Zeit und versuchte sich auch an dieser seltsamen Tätigkeit, die Kauen genannt wurde und die er eigentlich nur auf den Pfoten und Ohren einer Geschwister anwendete.

30.01.2016 13:14
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